Garmisch-Partenkirchen
Blasonierung: Über gekürzter und eingeschweifter Spitze, darin die bayerischen Rauten, gespalten von Silber und Gold; vorne ein links gewendeter roter Greifenlöwe, hinten ein rot gekrönter Mohrenkopf mit rotem Ohrring.
Verleihung: 11.09.1962
Beschreibung: Die bayrischen Rauten erinnern an die wittelsbachischen Herzöge im Gebiet um Ettal, Ohlstadt und Murnau. Das heraldische Zeichen der Welfen, der Greifenlöwe symbolisiert das dieses Dynastengeschlecht im Hochmittelalter im Kreisgebiet reich begütert und vor dem Bischof von Freising die dominierende Herrschaft war. Die Zugehörigkeit der Grafschaft Werdenfels zum Hochstift Freising wird durch das Freisinger Wappenbild des Mohrenkopf versinnbildlicht.
Günzburg
Blasonierung: Gespalten; vorne in Rot ein halber silberner Adler am Spalt; hinten fünfmal schräg links geteilt von Silber und Rot, überdeckt von einem goldenen Pfahl.
Verleihung: 19.04.1973
Beschreibung: Das Gebiet um Günzburg und Burgau wird durch die mit einem Pfahl belegte Schrägteilung von Silber und Rot symbolisiert. Sie steht für die Markgrafschaft Burgau. Der halbe Adler steht für den Raum Krumbach und ist dem Wappen der Herren von Schwabegg-Ursberg entnommen. Die Herren waren für das Prämonstratenserstift Ursberg und das Damenstift Edelstetten von großer Bedeutung.
Haßberge
Blasonierung: Über von Schwarz und Gold geteiltem, mit einem grünen Rautenkranz belegten Schildfuß gespalten von Rot und Gold; vorne drei gesenkte silberne Spitzen, hinten ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter rot bewehrter, rechts springender schwarzer Löwe.
Verleihung: 01.08.1974
Beschreibung: Der Herrschaft des Hochstifts Würzburg im Kreisgebiet erinnern die drei silbernen Spitzen, der sogenannte fränkische Rechen. Auf die Herrschaft des Hochstifts Bamberg weist der Bamberger Löwe hin. Die Schwarz-Gold-Teilung mit aufgelegtem Rautenkranz weist auf das Herzogtum Sachsen-Coburg hin.
Hof
Blasonierung: In Rot zwei silberne Zinnentürme mit Spitzdächern; ihnen unten aufgelegt ein gelehnter schwarzer Schild, darin ein rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe.
Verleihung: 10.06.1960
Beschreibung: Die zwei Türme symbolisieren im Allgemeinen die Stadt Hof. Der Wittelsbacher Löwe weist auf die Vögte von Weida hin. Die das Wappen als bayerische Lehenträger führten.
Landkreis Hof
Blasonierung: Gespalten, vorne in schwarz ein linkgsgewendeter, rotgekrönter und rotbewehrter goldener Löwe; hinten in gold mit von rot- und silbergestücktem Bord ein rotbewehrter schwarzer Löwe.
Verleihung: 19.02.1963
Beschreibung: Der burggräfliche Löwe in der hinteren Schildhälfte erinnert an die zollerischen Burggrafen von Nürnberg und späteren Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth. Die Vögte von Weida und Gera waren bedeutende Herrschaftsinhaber im heutigen Kreisgebiet und führten den Pfalzbayrischen Löwen im Wappen. Diese Erinnerung der Herrschaft wird im heutigen Wappen mit dem pfalzbayrischen Löwen in der vorderen Schildhälfte abgebildet.
Ingolstadt
Blasonierung: In Silber ein rot bewehrter blauer Panther.
Verleihung: seit 1340
Beschreibung: Da die Herkunft des Wappens nicht mit Sicherheit nachweisbar ist, wird mehrheitlich angenommen, dass der Panther von den spanheimischen Pfalzgrafen von Kraiburg-Ortenburg stammt, welches als Nebenwappen der Wittelsbacher zu finden war. Dort ist er goldbewehrt.
Kaufbeuren
Blasonierung: Gespalten von Gold und Rot; vorne am Spalt ein halber schwarzer Adler, hinten ein von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen beseiteter goldener Schrägbalken.
Verleihung: 23.06.1926
Beschreibung: Die ursprünglichen Stadtherren die Edlen von Beuren führten den Schrägbalken und zwei Sterne in Ihrem Wappen. Der Adler steht für die ehemalige freie Reichsstadt.
Kelheim
Blasonierung: Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten; vorne geteilt von Silber und Blau mit drei, zwei zu eins gestellten, heraldischen Rosen in verwechselten Farben; hinten schräg geteilt von Silber und Schwarz.
Verleihung: 14.10.1960
Beschreibung: Die drei Rosen im Wappen haben folgende Bedeutungen:
- apokryphe Wappen der Gründer und ersten Vögte des Benediktinerklosters Biburg, der Grafen von Sittling
- Erinnerung an die Herren von Stein und Wöhr die bis 1261 Vögte des Klosters Weltenburg waren
- Die Burggrafen von Riedenburg mit Sitz auf der Rosenburg über Riedenburg führten drei Rosen im Wappen.
Die bayerischen Rauten weisen auf die große historische Bedeutung des Hauses Wittelsbach im Landkreis hin. Auf die 1485 ausgestobenen Reichsfreihgerren weist die Schrägteilung von Silber und Schwarz hin.
Kempten (Allgäu)
Blasonierung: Gespalten; von Schwarz und Silber; vorne am Spalt ein halber goldener Adler, hinten auf grünem Dreiberg ein roter Zinnenturm mit offenem Tor.
Verleihung: 05.01.1819
Beschreibung: Der Reichsadler steht für die ehemalige Reichsstadt. Mit dem Turm auf der Burghalde deutet man auf den ältesten Sitz des Klosters hin.
Kitzingen
Blasonierung: In Blau unter goldenem Rebstück eine silberne Steinbrücke mit zwei Bögen; unter dem vorderen Bogen ein rotes Schildchen, darin drei silberne Spitzen, unter dem hinteren Bogen ein von Rot und Silber geviertes Schildchen.
Verleihung: 23.10.1974
Beschreibung: Im Landkreis ist der Weinanbau von großer Bedeutung. Hierfür stehen die Reben im Schildhaupt. Die Brücke steht für die Stadt Kitzingen. Für die wichtigsten Herrschaftsinhaber bis zum Ende des Alten Reichen 1803 im Kreisgebiet stehen die beiden Schildchen. Die drei silbernen Spitzen stehen für den Hochstift Würzburg und die Vierung weist auf die Grafen von Castell hin.
Kronach
Blasonierung: Gespalten durch eine gesenkte, aufsteigende und eingeschweifte blaue Spitze, darin ein goldenes Wasserrad; vorne in Gold ein mit einem silbernen Schrägbalken überdeckter linksgewendeter, rot bewehrter schwarzer Löwe, hinten in mit roten Herzen bestreutem goldenen Feld ein rot gekrönter und rot bewehrter schwarzer Löwe.
Verleihung: 11.04.1957
Beschreibung: Der Bamberger Löwe im vorderen Schild steht für das Bistum Bamberg, zu dem das Land Kronach 1122 durch eine Schenkung kam. Die Herrschaft der Grafen von Orlamünde im nördlichen Kreisgebiet um Lauenstein werden durch den Löwen in der hinteren Schildhälfte symbolisiert. Das Wasserrad steht für den Wasser- und Holzreichtum im Landkreis.
Kulmbach
Blasonierung Durch eine gesenkte, eingeschweifte, von Schwarz und Silber gevierte Spitze gespalten von Gold und Blau; vorne ein links gewendeter, mit einer silbernen Schräglinksleiste überdeckter, rot bewehrter, schwarzer Löwe, hinten ein rot bewehrter, silberner Adler.
Verleihung: 28.08.1975
Beschreibung: In dem heutigen Kreisgebiet von Kulmbach gab es folgende Herrschaftsinhaber:
- das Bistum Bamberg, welches durch den Bamberger Löwen im vorderen Schild symbolisiert wird
- die Burggrafen von Nürnberg symbolisiert durch die Vierung in Silber und Schwarz
- die Grafen von Andechs-Meranien sowie die Grafen von Orlamünde durch den Adler der Andechs-Meranier und den Farben der Orlamünder Wappen.
Landsberg am Lech
Blasonierung Unter einem von Weiß und Blau gerauteten Schildhaupt, gespalten von Rot und Silber, vorne ein goldener Adler, hinten ein aufsteigender roter Löwe.
Verleihung: 09.10.1953
Beschreibung: Die bayerischen Rauten im Schildhaupt zeigen die ehemalige Herrschaft der Wittelsbacher im Gebiet zwischen Ammersee und Lech. Das bedeutendste Geschlecht im Süden und Osten des heutigen Kreisgebietes waren die Grafen von Dießen-Andechs. Dies zeigt der Adler im vorderen Schild. Der Löwe im hinteren Schild ist das Wappentier der welfischen Herzöge deren Stammgüter im Westen des heutigen Kreisgebietes lagen. Das Bistum Augsburg wird durch die Feldfarben Rot und Silber symbolisiert.
Landshut
Blasonierung: In Silber drei, zwei zu eins gestellte, blaue Eisenhüte mit verschlungenen roten Sturmriemen.
Verleihung: seit 13. Jahrhundert
Beschreibung: Die drei Eisenhüte im Stadtwappen von Landshut spielen auf den Stadtnamen an. Den Bezug zu den bayerischen Herzögen stellen die Farben Silber und Blau her.
Landkreis Landshut
Blasonierung: Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Rot eine silberne Mauer mit zwei Zinnen.
Verleihung: 25.08.1960
Beschreibung: Das Herrschaftsgebiet der Wittelsbacher und die Grafen von Bogen, werden durch die bayerischen Rauten im Schildhaupt symbolisiert. Vom Familienwappen der Grafen von Preysing stammt die Mauer mit den zwei Zinnen. Dies steht auch stellvertretend für die vielen adligen Grundherrschaften, die das Kreisgebiet seit dem Mittelalter in seinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen prägten.
Lichtenfels
Blasonierung: Gespalten von Blau und Gold; vorne über goldenem Reichsapfel eine goldene Kaiserkrone mit rotem Innenfutter; hinten ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter, rot bewehrter, schwarzer Löwe.
Verleihung: 01.07.1977
Beschreibung: Auf den wichtigsten Herrschaftsinhaber, das Bistum Bamberg, weist der Bamberger Löwe hin. Auf das Amt Staffelstein des Domkapitels Bamberg weisen die kaiserlichen Insignien Krone und Reichsapfel hin. Die Farben Gold und Blau weisen erinnern an die Grafen von Andechs-Meranien.
Lindau (Bodensee)
Blasonierung: Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Silber über blauem Wellenbalken nebeneinander eine grüne Linde und eine dreilatzige rote Fahne mit goldenen Fransen und drei roten Ringen.
Verleihung: 14.04.1978
Beschreibung: Die bayerischen Rauten im Schildhaupt deuten auf die Zugehörigkeit des Kreisgebietes zu Bayern seit 1805 hin. Mit dem Wellenbalken wird die geografische Lage des Kreisgebietes zum Bodensee symbolisiert. Für den nördlichen und östlichen Teil des Landkreises steht die rote Fahne aus dem Wappen der Grafen von Montfort. Die Linde stammt aus dem Wappen der Stadt Lindau und ist zugleich redend für den Landkreisnamen.
Main-Spessart
Blasonierung: In Rot ein schmaler silberner Wellenpfahl; vorne über einem sechsspeichigen silbernen Rad ein goldenes Eichenblatt mit zwei goldenen Eicheln; hinten über drei silbernen Spitzen eine goldene Weintraube.
Verleihung: 16.12.1974
Beschreibung: Das Eichenblatt symbolisiert die Lage des Kreisgebietes am Spessart. Mit dem Mainzer Rad erinnert man an die Besitzungen des Erzstifts. Die geografische Lage zum Main wird mit dem Wellenpfahl dargestellt. Der für das Kreisgebiet bedeutende Weinanbau symbolisiert die Traube. Die drei silbernen Spitzen weisen auf die Zugehörigkeit zum Hochstift Würzburg hin.
Memmingen
Blasonierung: Gespalten; vorne in Gold ein halber, rot bewehrter schwarzer Adler am Spalt, hinten in Silber ein durchgehendes rotes Prankenkreuz.
Verleihung: 13. Jahrhundert
Beschreibung: Der halbe Adler steht für die Reichsstadt Memmingen. Das Prankenkreuz wird als Ortszeichen gedeutet.
Miesbach
Blasonierung: In Silber oben ein halber, goldbewehrter roter Adler mit ausgebreiteten Schwingen über zwei schräg gekreuzten roten Stäben, unten über blauen Wasserwellen zwei mit den Stängeln gekreuzte grüne Seeblätter.
Verleihung: 15.09.1955
Beschreibung: Der halbe rote Adler ist das Familienwappen der Herren von Waldeck und steht für die Reichsgrafschaft Hohenwaldeck. Bei den gekreuzten Stäben kommen zwei Deutungen infrage. Zum einen kann es auf die Gerichtsbarkeit hinweisen und zum anderen auf die Rodung in dem Gebiet durch die Waldecker. Die Benediktinerabtei Tegernsee wird durch die verschlungenen Seerosenblätter symbolisiert. Auf die Lage zum Tegernsee und Schliersee weisen die blauen Wellen im Schildfuß hin.
Miltenberg
Blasonierung: Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Rot ein silberner Wellenpfahl; davor ein sechsspeichiges silbernes Rad; dahinter drei silberne Spitzen.
Verleihung: 25.05.1977
Beschreibung: Die Rauten im Schildhaupt stehen für Bayern. Mit den silbernen Spitzen wird Franken symbolisiert. Der Wellenpfahl symbolisiert die geografische Lage zum Main. Die ehemalige Zugehörigkeit zum Kurstaat Mainz wird durch das Mainzer Rad dargestellt.
Mühldorf am Inn
Blasonierung: Gespalten von Schwarz und Gold; vorne ein linksgewendeter, rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe, hinten ein rot bewehrter schwarzer Löwe.
Verleihung: 24.04.1968
Beschreibung: Das heutige Landkreisgebiet wurde von den Wittelsbachern (gekrönter goldener Löwe) und dem Erzstift Salzburg (salzburgischen schwarzen Löwen) beherrscht.
München
Blasonierung: Kleines Wappen: In Silber ein stehender Mönch mit golden bordierter schwarzer Kutte und Kapuze und roten Schuhen, der ein rotes Buch in der Linken hält; die Rechte segnend erhoben.
Verleihung: 11.06.1865
Beschreibung: Der Mönch steht namensgebend für die Stadt (bei den Mönchen). Die erhobene rechte Hand kann als Schwurgeste oder als Segnungsgeste gedeutet werden. Das in der linken Hand gehaltene rote Buch ist entweder das Eidbuch der Stadt oder das Stadtrechtsbuch.
Landkreis München
Blasonierung:Gespalten; vorne die bayerischen Rauten, hinten geteilt von Schwarz und Gold, im Ganzen überdeckt mit einem schräglinken silbernen Wellenbalken.
Verleihung: 03.04.1957
Beschreibung: Die bayerischen Rauten stehen für die im Gebiet herrschenden Wittelsbacher. Mit dem Wellenbalken wird die Lage zur Isar symbolisiert. Die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung der Stadt München für den Landkreis wird mit den Stadtfarben Schwarz und Gold wiedergegeben.
Neuburg-Schrobenhausen
Blasonierung: Geteilt; oben gespalten von Gold und Schwarz, vorne ein rot gezungter und rot gekrönter schwarzer Bärenkopf, hinten ein rot bewehrter und rot gekrönter wachsender goldener Löwe; unten in Silber zwei blaue Wellenbalken.
Verleihung: 12.06.1974
Beschreibung: Aus dem Stadtwappen von Schrobenhausen wurde der schwarze Bärenkopf übernommen. Der gekrönte goldenen Löwe steht für die Zugehörigkeit eines Teils des Landkreises zu dem wittelsbachischem Fürstentum Pfalz-Neuburg. Die im Schildfuß dargestellten Wellen in Blau symbolisieren die geografische Lage zu den Flüssen Donau und Paar. Die Färbung in Weiß und Blau deutet auf das wittelsbachische Herzogtum hin.
Neumarkt in der Oberpfalz
Blasonierung: Gespalten von Schwarz und Silber; vorne ein linksgewendeter, rot bewehrter und rot gekrönter goldener Löwe; hinten übereinander zwei rote Löwen, der obere schreitend, der untere aufgerichtet.
Verleihung: 08.02.1960
Beschreibung: Auf den umfangreichen alten Besitz der Wittelsbacher im Kreisgebiet weist der gekrönte goldene Löwe im vorderen Teil des Wappens hin. Die beiden roten Löwen im hinteren Teil des Wappens sind die ältesten Wappentiere der Wolfsteiner, die zu den berühmtesten Adelsgeschlechtern rund um Neumarkt gehörten.
Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim
Blasonierung: Über einem siebenmal von Silber und Blau gespaltenen Schildfuß gespalten; vorne in Gold ein von Silber und Schwarz gevierter, rot bezungter Brackenkopf, hinten in Silber ein halber, rot bewehrter schwarzer Adler am Spalt.
Verleihung: 14.06.1974
Beschreibung: Für den Alt-Landkreis Neustadt an der Aisch steht der Brackenkopf. Mit der Vierung von Silber und Schwarz erinnert das Wappen an die Burggrafen von Nürnberg und späteren Grafen von Brandenburg-Bayreuth. Der geminderte Adler stammt aus dem Wappen des Alt-Landkreises Uffenheim und erinnert an das einst reichsstädtische Gebiet um Windsheim. Für das Gebiet um Scheinsfeld steht der mehrfach gespaltene Schildfuß hin. Das Gebiet wurde von den Fürsten Schwarzenberg beherrscht.
Neustadt an der Waldnaab
Blasonierung: Gespalten und hinten geteilt; vorne in Schwarz ein rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe; hinten oben in Blau drei, zwei zu eins gestellte, goldene Sterne, unten in Silber ein blauer Balken.
Verleihung: 22.12.1954
Beschreibung: Das Wappen zeigt die drei ehemals bedeutendsten Herrschaftsträger des Landkreises. Der gekrönte goldene pfalzbayrische Löwe steht für das Wittelsbacher Fürstentum Pfalz-Sulzbach. Für das Fürstentum von Lobkowitz stehen die 3 goldenen Sterne in Blau. Der blaue Balken in silbernem Feld ist das Familienwappen der Landgrafen von Leuchtenberg.
Neu-Ulm
Blasonierung: Über rotem Schildfuß, darin ein waagrechtes, golden beschlagenes, silbernes Hifthorn, fünfmal schräg links geteilt von Rot und Silber, überdeckt mit einer aus der Teilungslinie wachsenden, schwarz gekleideten und golden gekrönten Mohrin, die eine goldene Bischofsmütze in den Händen hält.
Verleihung: 13.07.1966
Beschreibung: In dem Wappen werden drei ehemalige Herrschaftsfamilien widergespiegelt. Die Mohrin entstammt dem Wappen der Grafen von Kirchberg. Das Hifthorn entstammt dem Wappen der Herren von Neuffen. Die Rote und silberne Schrägteilung wurde dem Wappen der Grafen von Berg entnommen.
Nürnberg
Blasonierung: Gespalten; vorne in Gold ein halber, rot gezungter und golden bewehrter schwarzer Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber.
Verleihung: 13. Jahrhundert
Beschreibung: Der halbe Reichsadler im vorderen Schild und die Farben Silber und Rot stehen für die Reichsstadt Nürnberg. Die Schrägteilung soll auch mit den Burggrafen von Nürnberg zusammenhängen.
Nürnberger Land
Blasonierung: Über blauem Schildfuß, darin ein unterhalbes silbernes Mühlrad, gespalten; vorne in Gold ein rot bewehrter halber schwarzer Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber.
Verleihung: 01.10.1974
Beschreibung: Der halbe Adler und die Schrägteilung von Rot und Silber sind dem Wappen von Nürnberg entnommen. Das Mühlrad im Schildfuß deutet auf die vielen Mühlen entlang der Pegnitz hin und die Nutzung der Wasserkraft.
Oberallgäu
Blasonierung: Gespalten von Rot und Gold; vorne unter von Rot und Blau geteiltem Schildhaupt ein wachsender, silberner Felsenberg, hinten übereinander drei schreitende, herschauende, rot bewehrte schwarze Löwen.
Verleihung: 23.11.1973
Beschreibung: Das stiftskemptische Wappen, die Rot-Blau-Teilung repräsentiert das Gebiet des ehemaligen Landkreises Kempten. Die drei Löwen entstammen dem Wappen der Staufer, die in dem Gebiet Sonthofen herrschten. Mit den Bergen wird auf die geografische Lage des Landkreises in den Allgäuer Alpen hingewiesen.
Ostallgäu
Blasonierung: Unter blauem Schildhaupt, darin ein schreitender, golden gekrönter und golden bewehrter silberner Löwe, gespalten von Rot und Silber; vorne ein gestürztes silbernes Schwert, hinten ein wachsender roter Abtstab.
Verleihung: 08.10.1974
Beschreibung: Der im Schildhaupt abgebildete Löwe präsentiert das Gebiet um Kaufbeuren. Er erinnert an die Markgrafen von Ronsberg und den Reichsstift Irsee. Das Martinsschwert ist dem Wappen von Marktoberdorf entnommen und weist auf den Hauptort Marktoberdorf des Landkreises hin. Das ehemalige Benediktinerkloster St. Mang wird durch den Abtstab präsentiert und repräsentiert das Gebiet um Füssen.
Passau
Blasonierung: In Silber ein steigender roter Wolf.
Verleihung: 13. Jahrhundert
Beschreibung: Der Wolf entstammte dem Wappen des Hochstifts Passau und erinnert an die mächtige Stellung des Bischofs.
Landkreis Passau
Blasonierung: Über einem Schildfuß mit den bayerischen Rauten in Silber ein roter Wolf und ein nach links gewendeter roter Panter.
Verleihung: 27.06.1974
Beschreibung: Der rote Wolf steht für den Hochstift Passau und das Kerngebiet des heutigen Landkreises. Die Erinnerung an die ehemalige pfalzgräfliche Linie der spanheimer Grafen von Kraiburg-Ortenburg erfolgt mit dem roten Panther im Wappen. Er repräsentiert das Gebiet im Vils- und Rottal. Die bayerischen Rauten im Schildfuß stehen für die Wittelsbacher Herzöge, die seit 1260 Herrschaftsnachfolger der Grafen von Kraiburg-Ortenburg waren.
Pfaffenhofen an der Ilm
Blasonierung: Gespalten; vorne die bayerischen Rauten, belegt mit einem doppelarmigen goldenen Kreuz; hinten in Gold eine durchgehende grüne Hopfenrebe mit Blatt und Dolde.
Verleihung: 18.04.1963
Beschreibung: Das Scheyerer Kreuz steht für die Benediktiner Abtei der Grafen von Scheyern auf der Burg Scheyern hin. Die bayerischen Rauten unter dem Kreuz weisen auf die Wittelsbacher hin, deren Stammgeschlecht die Grafen von Scheyern waren. Auf die landwirtschaftliche Spezialkultur des Hopfenanbaus im Landkreis weist die Hopfenrebe hin.
Regen
Blasonierung: Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Rot ein silberner Pfahl, darin eine bewurzelte grüne Fichte; vorne ein silbernes Kelchglas, hinten ein wachsender Zinnenturm.
Verleihung: 09.07.1975
Beschreibung: Die im Schildhaupt dargestellten bayerischen Rauten gehen auf die Grafen von Bogen zurück. Nach deren aussterben übernahmen die Wittelsbacher Herzöge die Rauten. Das Stengelglas weist auf die große wirtschaftliche Bedeutung der Glasindustrie hin. Die Fichte symbolisiert den Wirtschaftssektor der Holzverarbeitung und die Lage im Bayerischen Wald. Mit dem Zinnenturm wird auf die vielen Burgen und Adelsherrschaften im Landkreisgebiet hingewiesen.
Regensburg
Blasonierung: In Rot zwei schräg gekreuzte silberne Schlüssel.
Verleihung: 13. Jahrhundert
Beschreibung: Die gekreuzten Schlüssel sind das Attribut des heiligen Petrus. Der heilige Petrus ist der Patron des Regensburger Doms. Die Farben Weiß-Rot sind die Farben des Reiches aber auch des Hochstifts Regensburg.
Landkreis Regensburg
Blasonierung: Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten von Rot und Silber; vorne ein silberner Schrägbalken, hinten ein durchgehendes, gradarmiges rotes Tatzenkreuz.
Verleihung: 17.09.1963
Beschreibung: Mit den bayerischen Rauten werden die wittelsbachischen Herrschaftsrechte im heutigen Landkreisgebiet versinnbildlicht. Der im vorderen Schild silberne Schrägbalken in Rot ist das Wappen des Hochstifts Regensburg. Das Tatzenkreuz weist stellvertretend, als Wappen des Klosters Prüfening, auf alle Klöster und geistliche Einrichtungen im Landkreisgebiet hin.
Rhön-Grabfeld
Blasonierung: Durch einen erhöhten silbernen Wellenbalken geteilt von Rot und Grün; oben eine goldene Laubkrone, unten auf silbernem Dreiberg drei silberne Kreuze.
Verleihung: 17.08.1976
Beschreibung: Die Krone im oberen Teil des Wappens weist auf das einstige Königsgut im Grabfeld, auf Königshofen und auf die Kaiserpfalz Salce hin. Der Wellenbalken symbolisiert die Fränkische Saale und die vielen Heilquellen im Landkreis. Das Wahrzeichen der Rhön, der Wallfahrtsort Kreuzberg, wird mit den drei Hochkreuzen auf dem Berg dargestellt.
Rosenheim
Blasonierung: In Rot eine silberne heraldische Rose mit goldenem Butzen und grünen Kelchblättern.
Verleihung: 14. Jahrhundert
Beschreibung: Die Rose als Wappen stammt vermutlich vom Gründer der Burg Rosenheim. Sie ist ein redendes Bild des Stadtnamens.
Landkreis Rosenheim
Blasonierung: Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten; vorne gespalten von Silber und Blau, belegt mit zwei Seeblättern an schräg gekreuzten Stängeln in verwechselten Farben, hinten in Silber ein golden gekrönter und golden bewehrter roter Löwe.
Verleihung: 14.05.1976
Beschreibung: Die bayerischen Rauten im Schildhaupt stehen für die Zugehörigkeit zu Bayern und die große Bedeutung der Wittelsbacher auf dem Gebiet des heutigen Landkreises. Auf das im 8. Jahrhundert gegründete Benediktinerkloster und zum Landkreis gehörende Chiemgaugebiet weisen die gekreuzten Seerosenblätter hin. Der rote Löwe im silbernen Feld könnte von den Grafen von Wasserburg stammen. Dieser wurde vom alten Wappen des Landkreises Wasserburg übernommen.
Roth
Blasonierung: Gespalten durch eine eingeschweifte goldene Spitze, darin eine heraldische rote Rose mit silbernen Butzen und silbernen Kelchblättern; vorne geviert von Silber und Schwarz, hinten in Rot ein wachsender silberner Bischofsstab.
Verleihung: 21.02.1975
Beschreibung: Die beiden Schildhälften weisen auf die beiden wichtigsten Herrschaftsinhaber im Kreisgebiet hin. Auf die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach weist die Zollernvierung hin, die in Roth und im südlichen Landkreisgebiet herrschten. Im Gebiet um Abendberg, Spalt und Greding war das Bistum Eichstätt wichtigster Herrschaftsinhaber, welches durch den Bischofsstab dargestellt wird. Auf die rechtliche Sonderstellung der Stadt Roth bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wird mit der Rose als Rechtssymbol hingewiesen.
Rottal-Inn
Blasonierung: Durch einen schmalen, nach links gerichteten blauen Wellenschrägbalken geteilt in Silber und Gold; oben ein feuerspeiender roter Pantherrumpf, unten ein nach links gerichtetes steigendes rotes Pferd.
Verleihung: 19.10.1973
Beschreibung: Der rote Panther stammt aus dem Wappen der spanheimischen Grafen von Kraiburg-Ortenburg. Sie hatten im heutigen Gebiet Eggenfelden Besitztümer und waren dort das herrschende Adelsgeschlecht. Auf die Pferdezucht und den Reitsport weist das rote Pferd hin, welches aus dem früheren Pfarrkichener Wappen entnommen wurde. Auf die geografische Lage des Landkreises an den Flüssen Rott und Inn erinnert der blaue Wellenbalken.
Schwabach
Blasonierung: In Rot auf silbernem Brückenbogen ein blau bedachter silberner Zinnenturm, beseitet rechts von einem goldenen Schild, darin ein rot bewehrter schwarzer Adler, links von einem blauen Schild, darin ein rot bewehrter goldener Löwe zwischen goldenen Schindeln.
Verleihung: 14. Jahrhundert
Beschreibung: Der Reichsadler weist auf das Reichsgut seit 1281 hin. Das Nassauer Wappentier, der Löwe weist auf die Herrschaft seit 1299 hin. Die Burg Kammerstein wird durch den Zinnenturm dargestellt und der Bogen symbolisiert die 1343 urkundlich bezeugte Steinbrücke.
Schwandorf
Blasonierung: Gespalten von Schwarz und Silber; über einem gesenkten, von Silber und Blau gespaltenen schmalen Wellenbalken, dem ein von Gold und Schwarz gespaltenes Zahnrad unterlegt ist, vorne ein linksgewendeter, rot bewehrter und rot gekrönter goldener Löwe, hinten ein roter Zinnenturm.
Verleihung: 13.12.1974
Beschreibung: Die im Kreisgebiet florierenden Hammerwerke und Industriestandorte an den Flüssen und Bächen des Kreisgebietes werden durch das Zahnrad symbolisiert. Der Wellenbalken symbolisiert den Fluss Naab und deren Zuflüsse. Auf die herrschaftsgeschichtliche Zugehörigkeit zur alten Kuroberpfalz und des Fürstentums Pfalz-Neuburg und zu Bayern weist der goldene Löwe hin. Mit dem Burgturm erinnert man an die befestigten Orte und Burgen im Grenzland zu Böhmen.
Schweinfurt
Blasonierung: In Blau ein silberner Adler.
Verleihung: 13. Jahrhundert
Beschreibung: Vermutlich symbolisiert der Reichsadler die von König Rudolf von Habsburg 1282 bestätigte Reichsfreiheit Schweinfurts.
Landkreis Schweinfurt
Blasonierung: Über rotem Schildfuß, darin drei silberne Spitzen, in Gold ein rot bewehrter, schwarzer Adler.
Verleihung: 14.06.1962
Beschreibung: Die drei Spitzen auf Rot im Schildfuß erinnern an die Zugehörigkeit des fast gesamten Kreisgebietes zum Hochstift Würzburg. Der Reichsadler steht für die Gebiete die früher zur Reichsstadt Schweinfurt gehörten und weist zugleich auf Hoheitsrechte mehrerer reichsritterschaftlicher Geschlechter im Stadtgebiet hin.
Starnberg
Blasonierung: Den bayerischen Rauten aufgelegt oben ein schreitender goldener Löwe, unten ein goldener Adler.
Verleihung: 17.03.1960
Beschreibung: Die bedeutende Rolle der Grafen von Andechs-Meranien für das Kreisgebiet wird durch die Wappentiere Adler und Löwe symbolisiert. Diese wurden dem Wappen der Grafen entnommen. Das Rautenwappen erinnert an die Grafen von Wittelsbach, an die das Herrschaftsgebiet nach dem Aussterben der Grafen von Andechs-Meranien fiel.
Straubing
Blasonierung: In Rot ein silberner Pflug; darüber nebeneinander zwei Schildchen mit den bayerischen Rauten, unten eine goldene heraldische Lilie.
Verleihung: 13. Jahrhundert
Beschreibung: Auf die Grafen von Bogen und deren Erben die Wittelsbacher weisen die Rautenwappen hin. Der Pflug hat mehrere Deutungen:
- Wappenbild des Ortsadelsgeschlechts der Straubinger
- Sinnbild für die florierende Landwirtschaft.
Das Mariensymbol die Lilie weist auf die Patronin des Bistums Augsburg hin.
Straubing-Bogen
Blasonierung: Durch eine silberne Wellenleiste geteilt; oben in Grün die silbern gekleidete und golden gekrönte Madonna vom Bogenberg in goldenem Strahlenkranz, beseitet rechts von einer schräg gestellten goldenen Ähre und links von einer schräglinks gestellten goldenen Ähre; unten die bayerischen Rauten.
Verleihung: 08.04.1974
Beschreibung: Die goldenen Ähren weisen auf die landwirtschaftliche Struktur des Gäubodens hin. Das Wahrzeichen der Gegend, die Madonna vom Bogenberg, weist auf die alte Marienwallfahrt auf dem Bogenberg hin. Der Wellenbogen symbolisiert die Donau, die durch das Kreisgebiet fließt. Die bayerischen Rauten erinnern an die Grafen von Bogen und an deren Erben die Wittelsbacher Herzöge.
Tirschenreuth
Blasonierung: Gespalten von Schwarz und Silber; vorne ein linksgewendeter rot bekrönter und rot bewehrter goldener Löwe, hinten über einem gesenkten blauen Balken ein roter Drachenrumpf.
Verleihung: 02.10.1957
Beschreibung: Der Pfälzer Löwe weist auf die pfälzische Linie der Wittelsbacher hin. Mit dem Drachenrumpf, Wappen der Zisterzienserabtei Waldsassen, wird der östliche Teil des Kreisgebietes repräsentiert. Die Herrschaftsrechte der Landgrafen von Leuchtenberg, die die Herrschaftsrechte vor allem im kemnather Raum innehatten, werden mit dem blauen Balken in silbernem Feld symbolisiert.
Traunstein
Blasonierung: Gespalten; vorne in Silber ein schreitender, rot bewehrter und Feuer speiender blauer Panter; hinten geteilt von Gold und Rot; oben ein rot bewehrter, schwarzer Adler, unten auf grünem Dreiberg eine zweitürmige silberne Burg, hinter der ein grüner Baum aufwächst.
Verleihung: 21.03.1955
Beschreibung: Die Erinnerung an dasehemalige Herrschaftsgebiet der Grafen von Kraiburg-Ortenburg werden mit dem blauen Panther symbolisiert. Mit den Farben Blau und Silber wird auf die wittelsbachischen Landesherrschaft hingewiesen. Der schwarze Adler stammt aus dem Wappen des Bistums Chiemsee. Auf die Herrschaft des Augustinerchorherrenstifts Baumburg weist die Burg auf dem Dreiberg hin.
Unterallgäu
Blasonierung: Durch eine eingeschweifte, gesenkte Spitze mit den bayerischen Rauten gespalten von Schwarz und Gold; vorne eine goldene Rosette, hinten eine blaue Lilie.
Verleihung: 12.09.1974
Beschreibung: Die Reichsabtei Ottobeuren, dargestellt durch die Rose, war wichtigster Herrschaftsinhaber im südlichen Landkreisgebiet. Das Adelsgeschlecht der Fugger mit ihren Schlössern in Kirchheim in Schwaben und Babenhausen wird mit der Fugger-Lilie symbolisiert. Die Zugehörigkeit zu Bayern der Herrschaften Mindelheim und Türkheim wird mit den bayerischen Rauten im Schildfuß dargestellt.
Weiden in der Oberpfalz
Blasonierung: Geteilt und oben gespalten; vorne in Schwarz ein rot gekrönter, rot bewehrter goldener Löwe, hinten die bayerischen Rauten; unten in Rot auf grünem Dreiberg eine grüne Weide.
Verleihung: 25.01.1510
Beschreibung: An die Stadtherren Kurfürst Ludwig V. und Pfalzgraf Friedrich II. von Kurpfalz erinnern der pfalzbayerische Löwe und die weiß-blauen Rauten. Der Weidenbaum ist das namensgebende Wappensymbol.
Weilheim-Schongau
Blasonierung: Unter goldenem Schildhaupt, darin ein schreitender, herschauender, rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Löwe, in Blau ein goldener Abtsstab, dem ein silberner Schlägel und ein silberner Hammer schräg gekreuzt unterlegt ist.
Verleihung: 21.05.1974
Beschreibung: Der Löwe im oberen Schild ist aus dem Wappen der Hohenstaufen entnommen und zugleich gilt der herschauende Löwe als Wappentier der welfischen Herzöge. Die große Kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der im Kreisgebiet liegenden Klöster symbolisiert der Abtstab. Auf den im Kreisgebiet bedeutenden Wirtschaftszweig Bergbau weisen die Bergmannswerkzeuge Hammer und Schlägel hin. Die Farben Silber und Blau zeigen die Zugehörigkeit zu Bayern und das ehemalige Herrschaftsgebiet der Wittelsbacher.
Weißenburg-Gunzenhausen
Blasonierung: Über Schildfuß, darin Eisenhutfeh von Silber und Blau, gespalten; vorne dreimal geteilt von Rot und Gold, hinten in Gold ein halber, rot bewehrter schwarzer Adler am Spalt.
Verleihung: 08.03.1976
Beschreibung: Die Rot-Gold-Teilung erinnert an die ausgestorbenen Grafen von Truhendingen und war im 18. Jahrhundert das Symbol für das Oberamt Hohentrüdingen der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Der Adler repräsentiert die ehemalige Reichsstadt Weißenburg in Bayern. An die im südlichen Kreisgebiet bedeutenden Grafen von Pappenheim erinnert das Eisenhutfeh im Schildfuß.
Wunsiedel im Fichtelgebirge
Blasonierung: Unter von Silber und Schwarz geviertem Schildhaupt gespalten von Gold und Rot; vorne ein rotbezungter schwarzer Adler am Spalt; hinten ein silbernes Hirschgeweih.
Verleihung: 26.07.1974
Beschreibung: Die Vierung in Silber und Schwarz im Schildhaupt steht für die Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth, die einstigen Herrschaftsinhaber im Raum Selb. Der Adler ist dem Wappen von Marktredwitz entnommen. Dem Wappen von der Stadt Selb ist das Hirschgeweih entnommen, welches auf den markgräflichen Forst und das Jagdrevier um Selb hinweist.
Würzburg
Blasonierung: In Schwarz eine schräg gestellte, eingekerbte, von Rot und Gold gevierte Fahne an silberner Lanzenstange.
Verleihung: 12. Jahrhundert
Beschreibung: Das Rennfähnlein ist die Fahne des Bistums Würzburg.
Landkreis Würzburg
Blasonierung: Geteilt und unten gespalten; oben in Rot drei silberne Spitzen; unten vorne in Silber übereinander zwei schreitende, herschauende, rot bewehrte schwarze Löwen, hinten in Blau eine goldene Lilie.
Verleihung: 13.12.1974
Beschreibung: Die drei silbernen Spitzen weisen auf den Hochstift Würzburg hin. Für die Grafen von Hohenlohe stehen die Löwen aus deren Wappen. Die Lilie erinnert an die Herrschaft des Würzburger St.-Burkardus-Stifts.